rebloggt von Aus Liebe zur Freiheit:
Die Dynamik des Geschehens rund um #Aufschrei beobachtete ich mit wachsender Faszination. Denn die Frage, wie Erkenntnisse aus "Nischendiskursen" in den "Mainstream" kommen, interessiert mich als Politikwissenschaftlerin sehr. Werden da nur Säue durchs Dorf getrieben und hinterher bleibt eh nichts davon übrig? In diesem Fall glaube ich, war es nicht so. Der #Aufschrei war eine neue Qualität, kein Hype, sondern etwas anderes, vielleicht der Vorbote einer neuen Art gesellschaftlicher Debatten.
Was für mich bleibt: Man kann über twitter Themen diskutieren, die komplexer sind als 9Gag-Bilder. Aber ohne Zeitungsartikel fehlt ihnen die inhaltliche Tiefe und ohne Blogbeiträge die emotionale Bedeutung. Wie schön, dass es im freien Netz für alle Teilbereiche einer Diskussion genug Raum gibt.
Es lebe das Netz!