Man könnte sicherlich lange, ausführliche Artikel zum Fall des totgeprügelten Jungen aus Bonn schreiben (das werden viele andere auch tun). Und man kann sich mit der Rezeption des Falls in sozialen Medien auseinandersetzen (das werden noch mehr Menschen tun). Nachdem ich in meiner Twitter Timeline sah, was zum Hashtag #Niklas geschrieben wird, überkam mich zunächst das Bedürfnis, mich differenziert und umfassend mit dem deutschen Jugendstrafrecht, dem Einfluss von Sozialisation und Herkunft auf Gewalt, der Unterscheidung von Totschlag und Mord, dem Sinn von Bewährungsstrafen, dem Schutz der Persönlichkeitsrechte von Beschuldigten und einigen anderen Themen zu befassen.
Dann habe ich mir angeschaut, was außerhalb meiner Twitter-Filter-Bubble geschrieben wird. Auszüge:
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Ich verzichte also auf jegliche differenzierte Auseinandersetzung (sie erscheint mir sinnlos), und fasse ganz subjektiv und verallgemeinernd zusammen…
Ihr beschissenen Wixer ekelt mich an.
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