Schlange stehen für den Teilchenbeschleuniger war gestern

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SONY DSC(Überregional) Jenaer Forscher ermöglichen die Entwicklung von Röntgenquellen im Labormaßstab. Bisher waren die Wissenschaftler für ihre Experimente vom Zugriff auf Teilchenbeschleuniger abhängig. Dank der Grundlagenforschung könnte sich das in den kommenden Jahren ändern.

Von Andreas Göbel

Von seinem eigentlichen Arbeitsplatz ist Michael Schnell meist durch eine Wand mit einer zentimeterdicken Bleiplatte getrennt. Als Doktorand am Institut Optik und Quantenelektronik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena muss er zudem jederzeit einen Dosimeter bei sich tragen, der die Strahlungswerte misst. Was zunächst ein wenig dramatisch klingt, hat mit Radioaktivität jedoch nichts zu tun: Grund für die Sicherheitsmaßnahmen sind die Röntgenstrahlen, mit denen hier experimentiert wird. Auf diesem Gebiet ist den Jenaer Forschern nun ein wichtiger Durchbruch gelungen. [..]

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