STANDARD: Alle Parteien können sich an Innsbruck ein Vorbild nehmen

Es ist schon irgendwie ein Einschnitt in die Versammlungsfreiheit – aber es trifft die rechten richtigen.

Burschenschafter gegen Neonazis - burschenschafterpacktaus - über rechtsextr. Burschenschaft und Burschenschaften

blitzeüberbraunbuxenkleinVor einigen Tagen forderte der Leitartikler der Tiroler Tageszeitung, an deutschnationale Burschenschaften keinen öffentlichen Raum zu vergeben. Der Standard legt in einem Kommentar noch einen drauf: Redakteurin Katharina Mittelstaedt sieht in Innsbruck mehr als nur ein politisches Zeichen gegen Rechtsnationalismus. Sie schreibt, dass sich alle Parteien an Innsbruck ein Vorbild nehmen können. Bis auf FPÖ.

DER STANDARD-Kommentar:
„Keine Frage der Couleur“ von Katharina Mittelstaedt
(via ptext.net)

„Die Auflösung des Vertrags der Messe Innsbruck mit dem Dachverband Deutsche Burschenschaft ist mehr als nur ein politisches Zeichen gegen Rechtsnationalismus. Der Beschluss durch Stadt und Land, die Verbindungsbrüder aus dem öffentlichen Raum zu verbannen, ist vielmehr das Resultat einer gesellschaftlichen Entwicklung, der die Politik nun endlich nachzieht.

Bereits 1994 hatten in Innsbruck rund 5000 Menschen gegen ein Treffen der Vereinigung demonstriert – in den Jahren danach nahmen noch Bürgermeister van Staa und andere hohe politische Funktionäre an der Veranstaltung teil. Dass…

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