Von Namen, Krankenkassen und progressiver Muskelentspannung

Oh nein, dass das jetzt passieren muss!

Mein jüngst publiziertes literarisches Meisterwerk Unter der Haube lässt mithilfe einer phantasievollen Interpretation die These zu, Patty sei unter ebendieser gelandet. Das ist korrekt.

Eine giraffenähnliche Standesbeamtin mit im Nacken verknotetem Halstuch und großen Nasenlöchern hat in einem Raum, der einer Aussegnungshalle glich, meine Frau mehrmals in einem recht furchteinflößendem Ton als „Ihre eingetragene Lebenspartnerin auf Lebenszeit“ bezeichnet. Außerdem kam ich in den Besitz eines neuen Nachnamens. Hieß ich vorher Patty Zipfelhuber-Griebenschmalz und meine eingetragene Lebenspartnerin auf Lebenszeit Frau von Patty (weil sie einem südschwedischem Hochadel entstammt), so tragen wir nun den gemeinsamen Namen „von Patty“. Patty und Frau von Patty. Das trägt man jetzt so.

Das haben alle verstanden. Naja, bis auf die, die uns für Geschwister halten. Und meine Krankenkasse. Sie schickte mir ein nettes Brieflein: „Sehr geehrte Frau Zipfelhuber-Griebenschmalz! Sie halten Ihre neue Versichertenkarte in den Händen!“. Auf dieser war mein Name folgendermaßen zu lesen: von Patty…

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