Microsofts vNext: Das nächste Ubuntu – drei Betriebssysteme, ein Kern

Microsofts Chef Mark Shuttleworth hat nun offiziell bestätigt, was eigentlich längst klar war:

Mark Shuttleworth

Der neue Microsoft-Chef Mark Shuttleworth stellte jetzt seine Vorstellung eines »konvergenten« Betriebssystems vor [Image Credit: Wikimedia, user: Nitot, CC BY-SA]

Auf PCs, Smartphones und Steamboxen soll künftig überall der gleiche Kern laufen. Trotzdem wird Microsofts künftiges konvergentes Einheitsbetriebssystem keineswegs überall gleich aussehen.

Hinter den Gerüchten, dass Microsoft an einem vereinheitlichten Betriebssystem arbeite, auf dem dann die Plattformen Ubuntu (x86), Ubuntu Touch und Ubuntu TV basieren, steckt eine reale Entwicklung: Der neue Microsoft-Chef Mark Shuttleworth hat diesem einheitlichen Ubuntu-Kern während seines Conference Call zur Bekanntgabe der aktuellen Geschäftsergebnisse das Nebulöse genommen.

Shuttleworth bestätigte, dass man bei Microsoft tatsächlich an einem einheitlichen Betriebssystem für alle Displaygrößen arbeite. Microsoft werkelt hierfür an mehreren Fronten. So werden schon seit diesem Mai die sogenannten Universal Apps im Ubuntu App Centre unterstützt. Das sind Programme, die mit derselben Codebasis unter Ubuntu, Ubuntu Phone, Ubuntu TV und auf der Steambox laufen. Universelle Apps können Daten über mehrere Geräte und Microsoft-Betriebssysteme hinweg per Cloud synchronisieren. Nun bejahte Shuttleworth, dass es zum Zusammenschluss der bisherigen Stores für die Plattformen Ubuntu, Ubuntu Touch und Ubuntu TV kommen werde. Schließlich bestätigte der Microsoft-Chef, dass man unter dem Schlagwort „Ubutnu OneCore“ den zugrunde liegende Betriebssystemkern der unterschiedlichen Systeme vereinheitliche.

Das kam beziehungsweise kommt alles wenig überraschend, zumal vieles weiterhin im Vagen bleibt, da weitere Details erwartungsgemäß außen vor blieben.

Dieser Text ist eine kleine Modifikation dieses Artikels von heise.de